Bericht: Stefan Schwarz
Auch dieses Jahr durfte das traditionelle Irishfliegen im Rahmen des Irish Openairs natürlich nicht fehlen.
Die Organisation hat dieses Mal Stefan Schwarz übernommen, da Martin Meyer, der den Anlass sonst jeweils mit dem OK des Irish Openairs koordiniert, einmal mehr sportlich unterwegs war und mit dem Rennrad das Alpenbrevet absolvierte. Gratulation an dieser Stelle für diese sportliche Leistung Martin.
Am Samstag, 5. September 2026, machte uns das Wetter die Entscheidung allerdings nicht ganz einfach. Eine Kaltfront zog noch über die Region hinweg, in den höheren Lagen war mit ordentlich Wind zu rechnen und im Tagesverlauf sorgten einzelne Schauerzellen zusätzlich für etwas typisch irische Feuchtigkeit.

Während wir noch mit dem Aufbau für das Flugmeeting beschäftigt waren, entschieden wir deshalb, den definitiven Entscheid etwas hinauszuschieben.
Um 15:00 Uhr fiel dann die Ansage: Treffpunkt um 17:00 Uhr auf dem Sternenparkplatz in Nesslau.Der Wind schien zu diesem Zeitpunkt noch etwas kräftig und die Wolkenbasis lag tief. Trotzdem waren wir sieben eingefleischte Irishflieger guter Dinge, dass sich ein passendes Fenster öffnen würde.
In gewohnter Manier ging es mit Miika und dem Säntistaxi hinauf Richtung Stockberg. Von dort liefen wir gemütlich zum Startplatz.

Oben besprachen wir noch gemeinsam den geplanten Landeplatz im Rietbad und einigten uns darauf, wenn möglich gegen 18:00 Uhr zu starten.
Und tatsächlich: Als hätte jemand die passende Kulisse bestellt, zogen immer wieder Wolkenschwaden mystisch den Starthang hinauf. Der Wind war perfekt! Wir machten unsere Fahnen bereit, die wir traditionsgemäss hinter uns herziehen, warteten auf die passenden Momente und kurz darauf waren wir alle in der Luft.

Auf die Pyrotechnik mussten wir dieses Jahr schweren Herzens verzichten. Im Toggenburg herrschte noch immer ein striktes Feuerverbot. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch.
Als wir einer nach dem anderen über das Openair-Gelände flogen, wurden wir vom Publikum lautstark begrüsst und bejubelt.


Nach der Landung hiess es dann: Schirme packen und ab ans Irish Openair. Bei Burger, Bier, vielen bekannten Gesichtern und bester Stimmung liessen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Einmal mehr zeigte sich: Für ein gelungenes Irishfliegen braucht es nicht zwingend perfekte Bedingungen – ein gutes Team, etwas Geduld beim Wetter und die richtige Portion Vorfreude reichen manchmal völlig aus.
Ein grosses Dankeschön an alle, die dabei waren, an Miika fürs Hochfahren und natürlich an das Irish-Openair-Team für die einmal mehr tolle Zusammenarbeit.