Am Samstagmorgen trafen wir uns um 09.00 Uhr im Restaurant Sternen in Nesslau. Bei einem Kaffee und einem ersten Schwatz starteten wir gemütlich in den Tag, bevor es mit Miika vom Säntistaxi hinauf zur Alp Stockberg zu Christ Forrer ging. Oben angekommen wurden zuerst die Sachen deponiert, danach erklärte uns Christ, was alles anstand, und teilte die Arbeiten auf.

Zu tun gab es einiges: Dornen und Jungwuchs wurden aus den Alpweiden entfernt, Disteln gesalzen, Stacheldrahtzäune für den Winter heruntergelassen und normale Weidezäune abgeräumt. Auch im Wald wartete noch ein grösseres Stück Arbeit auf uns. Ein Abschnitt des Weidewegs war kaum mehr passierbar und musste neu aufgebaut und befestigt werden. Also hiess es Steine schaufeln, den Weg ausbessern und alles wieder sauber herrichten.




Zur Mittagszeit machten wir es uns am Waldrand gemütlich. Bei strahlendem Sonnenschein, bester Aussicht auf Neuenalpspitz und Lütispitz und dem selber mitgebrachten Lunch aus dem Rucksack liess es sich wunderbar Pause machen. Das Wetter hätte kaum besser sein können und auch die Stimmung war den ganzen Tag entsprechend gut.



Bis etwa 15.00 Uhr wurde weitergearbeitet. Danach durften wir bei Christ auf der Alp noch einen feinen Apéro geniessen. Alpkäse, Brot, Salami sowie kalte Getränke und Kaffee waren nach dem Arbeitseinsatz natürlich mehr als willkommen.

Einige mussten etwas früher los und nutzten die Gelegenheit gleich für einen Flug zurück nach Nesslau. Die restlichen Helfer machten sich nach dem Apéro ebenfalls noch auf den Weg zum Startplatz. Am Schindelberg waren die Bedingungen angenehm und so konnten wir den Tag mit rund einer Stunde Soaren in schöner Abendsonne perfekt ausklingen lassen. Auch sonst war am Stockberg einiges los. Wir durften an diesem Tag eine Frauengruppe aus dem Wallis begrüssen, die sich bei Bruno für ein Hike & Fly angemeldet hatte. Am Abend trafen wir sie nochmals am Landeplatz und sie waren begeistert von ihrem Tag am Stockberg. Auch die Flugschule Aerocenter war mit einer Schulung im Gebiet unterwegs.
Solche Einsätze sind für uns als Club enorm wichtig. Sie sind eine gute Gelegenheit, etwas zurückzugeben und die Beziehungen zu den Landbesitzern zu pflegen. Dass wir unser Hobby in diesem schönen Fluggebiet so unkompliziert ausüben dürfen und uns die Landbesitzer dabei wohlgesinnt begegnen, ist keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, dieses gute Miteinander zu pflegen und auch einmal mit anzupacken, wenn Arbeit ansteht.
Ein grosses Dankeschön geht an Christ Forrer für die Gastfreundschaft, den feinen Apéro und den unkomplizierten Umgang mit uns Fliegerinnen und Fliegern. Ebenso ein herzliches Merci an Bruno für die Organisation dieses gelungenen Tages und seinen Einsatz rund um unsere Start- und Landeplätze.
Und natürlich ein grosses Dankeschön an alle, die an diesem Tag tatkräftig mitgeholfen haben:
Brun Kalt, Bruno Roth, Felix, Romana, Stefan, Werner, Lemmy, Albert und Lorenz.
Ein rundum schöner Tag mit guter Arbeit, guter Stimmung, bestem Wetter und natürlich einem fliegerischen Abschluss – genau so darf Vereinsleben sein.
Bericht: Stefan Schwarz