Die Prognosen zeigten sehr labile Bedingungen und das bereits ab 10 Uhr. Doch nach dem frühen Start am Stierenberg war davon erstmal wenig zu spüren. Trotzdem schaffte ich es, den Flugtag bis zum Schluss auszuquetschen und konnte ein flaches 145-km-Dreieck schliessen.
Von den grossartigen Prognosen angetrieben startete ich bereits um 10:20 Uhr. Das erwies sich aber als sehr optimistisch… die ersten 30 Minuten war ich im Überlebensmodus, um überhaupt hoch zu kommen, und ich musste mich unter 1000 m durchmoggeln. An der Röti klappte es dann und ich konnte endlich auf Strecke gehen. Bis zum Chasseral war ich baustellenfrei. Dann das übliche Gedöns vor dem Chasseral, was ich irgendwie auch überstand und weiter Richtung Val de Travers flog. Doch der Blick in diese Richtung versprach nicht viel Gutes. Die Abschattungen nahmen bereits überhand und ich beschloss, zurückzufliegen. Ich musste mich bei Dombresson mit einem Low-Save nochmals retten und ab da war es ein Return-for-free. Mit über 2000 m Höhe flog ich über die Hasenmatt. Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob die TMA Basel aktiv war, und ich beschloss sicherheitshalber, mit 1700 m Höhe weiter nach Oensingen zu fliegen. Erstaunlich gab es immer wieder schöne Thermiken, trotz flächendeckender Abschattungen. Nach 7 Stundenund145 km war dann Schluss und ich landete happy in Oensingen.
Btw, die TMA Basel war tatsächlich nicht aktiv, aber 1700 m Höhe reichten ja easy.
Beitrag von: Renato Barnetta


Blick von der Hasenmatt auf den Grenchenberg



